E-Gitarre

Die E-Gitarre gehört zur Familie der Saiten- bzw. Zupfinstrumente und wird, um hohe
Lautstärken zu erreichen, elektrisch verstärkt. Mit Ausnahme der
Jazzgitarre besitzt die E-Gitarre im Vergleich zur Klassischen Gitarre keinen hohlen
Resonanzkörper, sondern ist massiv gebaut. Der Spieler wird mit fortgeschrittener
Unterrichtsdauer mit der linken Hand bis zu sechs Saiten auf das Griffbrett niederdrücken
und gleichzeitig die Bewegung von drei Fingern und Daumen der rechten Hand koordinieren,
um die richtige Saite oder Saiten mit einem oder mehreren Fingern in Bewegung zu versetzen.

Der Anschlag der rechten Hand des E-Gitarristen erfolgt auch meist mit Plektrum, einem kleinen
Plastikstückchen, welches, gehalten zwischen Daumen und Zeigefinger, die ausschließlich aus
Metall bestehenden sechs Saiten anschlägt. Die Schwingungen der Saiten werden über
Magnet-Tonabnehmer in den Gitarrenverstärker geleitet. Aufgrund der elektrischen Verstärkung
lassen sich mit Gitarrenverstärker und zusätzlichen Effektgeräten eine Vielzahl von Klängen
erzeugen.

Eingesetzt als „Schlaginstrument“ im Akkordspiel entfaltet die Gitarre ihre rhythmischen Vorzüge.

Unterricht:
Einzel- und Gruppenunterricht für Kinder im Alter ab 9 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.

Einsatzmöglichkeiten:
Vorwiegend im Ensemble (Band), Unterhaltungsmusik aller Stilrichtungen wie u. a. Rock, Blues, Jazz und Folk.

Leihinstrumente:
Die Kreismusikschule stellt Leihinstrumente und Verstärker, soweit vorhanden, zur Verfügung.
Fällt der Entschluss, ein eigenes Instrument zu kaufen, sollte eine Beratung  über die
Fachlehrer erfolgen.