Fagott

Das Fagott gehört ebenfalls zur Gattung der Holzblasinstrumente und bildet zusammen
mit der Oboe und dem Englischen Horn einen eigenen Bereich, da die Tonerzeugung
hier mit Hilfe eines Doppelrohrblattes erfolgt.

Die Fertigung des Doppelrohrblattes stellt sowohl für Fagottisten eine große
Herausforderung dar, da die Schilfrohrblätter nicht, wie z.B. bei der Klarinette, ganz
einfach im Musikgeschäft zu erwerben, sondern auf das Instrument abgestimmte
Spezialanfertigungen sind.

Die Klangqualität hängt stark von der Güte des oben linsenförmig abgeflachten und
unten kreisrunden Anblasrohres ab, das aus zwei zusammengebundenen, gegeneinander
schwingenden Rohrblättchen besteht.

Das Fagott hat wegen ihrer Länge (2,60 m) eine geknickte Schallröhre. Das Anblasen
erfolgt über ein S-förmig gebogenes Metallrohr, auf dem das Doppelrohrblatt aufgesteckt
ist. Die Stürze (=Schalltrichter) mit dem Schallloch ist nach oben gerichtet.

Das Fagott im Bass- oder Tenorschlüssel notiert und erklingt im gesamten Tonumfang
etwa zwei Oktaven tiefer - es ist das tiefste Instrument der Holzbläsergruppe und wird
auch als Bassoboe bezeichnet. Sein Klang kann sowohl weich und trocken, als auch
näselnd sein. Im Sinfonie-Orchester ist das Fagott mindestens 2fach vertreten und auch
in der symphonischen Blasmusik ist das Fagott heute nicht mehr wegzudenken und sollte
zweifach im Blasorchester vertreten sein.

Unterricht:
Einzel- und Gruppenunterricht für Kinder im Alter ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.

Einsatzmöglichkeiten:
Solo und Ensemble, Klassik und Unterhaltungsmusik aller Stilrichtungen.

Leihinstrumente / Nutzungsgebühr:
Keine Leihinstrumente dafür Nutzungsgebühr. Fällt der Entschluss, ein
eigenes Instrument zu kaufen, sollte eine Beratung über die Fachlehrer erfolgen.