Chronik


Um einen Überblick zu bekommen, was in welchem Jahr geschehen ist, können Sie sich in dem Chronik Archive die einzelnen Jahre anschauen.


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Jahr:   2015

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Ein Vierteljahrhundert Musik mit Leidenschaft und Kompetenz

Das Jahr 2015 war für die Kreismusikschule „Carl Orff“ Nordwestmecklenburg ein ganz besonderes, beging sie doch ihr 25jähriges Jubiläum. Und dies wurde entsprechend gewürdigt.

Neben den regulären Veranstaltungen fand in jedem Monat ein besonderes Konzert statt, das vom
„Hexenfest“ der jüngsten Musikschüler über einen Abend mit Ausschnitten aus bekannten Filmmusiken bis zu einem Lehrerkonzert der Extraklasse reichte. Gemeinsame Konzerte mit einem dänischen Gastorchester und mit dem Heeresmusikkorps Neubrandenburg zählten ebenso dazu wie das Hoffest, das in diesem Jahr unter dem Motto „Musikschule-damals und heute“ stand und bei dem viele ehemalige Musikschüler zu den Gästen zählten.

Eine Broschüre, die von der Kreismusikschule und ihrem Förderverein herausgegeben wurde, informiert über das Unterrichts- und Veranstaltungsangebot, über Kooperationen und Projekte und vermittelt Wissenswertes zu Anmeldung und Gebühren.
Erhältlich ist sie in den Bürgerbüros des Landkreises und der Städte sowie in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen in Nordwestmecklenburg.

Eine liebevoll gestaltete Ausstellung gewährte einen umfangreichen Einblick in die 25jährige Geschichte der Kreismusikschule.

Der Förderverein der Kreismusikschule gab ein Buch heraus, in dem Zeitzeugen teils anrührend, teils humorvoll über ihre persönlichen Erlebnisse berichten und schildern, welche Bedeutung die musische Bildung und Erziehung für sie persönlich haben.

Höhepunkt war jedoch unbestritten der Festakt am 7. November im Grevesmühlener Rathaussaal. 150 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft, darunter auch ehemalige Mitstreiter, Schüler und Freunde, erlebten ein Konzert der Superlative. Dementsprechend wurde auch mit Applaus nicht gespart.

Gespart wurde auch nicht mit lobenden und anerkennenden Worten. Landrätin Kerstin Weiss hob in ihrer Festansprache hervor: „Während dieses Vierteljahrhunderts wurde Großartiges geleistet. Es wurden Leistungen von, für und mit Menschen vollbracht, die vor allem folgendes verspüren lassen: Leidenschaft, Kompetenz, Freude und Nachhaltigkeit.“ Eine Musikschule im Jahr 1990 zu gründen, war ein gewisses Wagnis, aber wie sich bald herausstellte, eine gut genutzte Chance in einer Zeit des Umbruchs. „Dieses Jubiläum ist ein ganz besonderes, das sich auch in das Jubiläum der Deutschen Einheit einreiht.“ Die Landrätin nannte die Kreismusikschule einen Sympathie- und Werbeträger des Landkreises Nordwestmecklenburg und ein anschauliches Beispiel dafür, dass Musik verbindet.

Dass diese Bildungs- und Kultureinrichtung ihren Schülern nicht nur eine solide musikalische Ausbildung garantiert, sondern ihnen gleichermaßen eine gute Schule für ihr persönliches Leben ist, hoben die vier Festredner einmütig hervor. Der Dank an diesem Nachmittag richtete sich in erster Linie an alle Schüler und Lehrer, galt aber auch den Familien und Freunden sowie dem Förderverein.